Berlin, Berlin
Nach elf Tagen erreichte der Fachverband Biogas e.V. mit seinem Hightech-Fahrrad „Velomobil“ die Bundeshauptstadt Berlin. Rund 40 Stationen wurden während dieser Zeit angefahren und besichtigt, unter anderem die neue Biogas-Wärmeversorgung der Havellandkliniken in Nauen, das Bioenergiedorf Reiffenhausen, die erste Biogastankstelle Deutschlands in Jameln, die Biogas-Einspeiseanlagen in Homberg und Lüchow sowie einige Unternehmen der Branche.
Beim Empfang der Biogas-Tour vor dem Reichstag sicherte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, Ursula Heinen-Esser, dem Präsidium des Fachverbandes Biogas stabile Rahmenbedingungen zu. „Die Potenziale des erneuerbaren Energieträgers Biogas müssen noch stärker und effizienter genutzt werden. Hierzu ist ein verlässliches Erneuerbare-Energien-Gesetz erforderlich und eine wegweisende Regelung, um die Biogaseinspeisung aus dezentralen, landwirtschaftlichen Anlagen zu verbessern.“
Staatssekretärin Heinen-Esser trug sich zum Abschluss in das Tourbuch ein, das während der vergangenen elf Tage mit den Wünschen und Vorstellungen von Anlagenbetreibern, Politikern und Unternehmern gefüllt wurde. Nach der Bundestagswahl soll dieses Dokument der neuen Regierung übergeben werden.
„Die Biogas-Tour hat der Öffentlichkeit gezeigt, wie vielseitig Biogas genutzt werden kann“, freut sich Claudius da Costa Gomez, Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas, der den letzten Streckenabschnitt nach Berlin gefahren ist. „Wir haben auf der elftätigen Deutschland-Reise von der Bevölkerung, von zahlreichen Politikern und den Medien eine sehr positive Resonanz für Biogas erfahren. Das Interesse an dieser erneuerbaren Energieform ist enorm.“





























